Vier Lebensziele

Das erste und wichtigste ihrer Ordnungssysteme in Hinduismus ist das der vier Ziele oder Bereiche des menschlichen Lebens.


• Artha  Reichtümer und weltliche Güte
• Kama  Lust und Liebe
• Dharma Pflichterfüllung auf religiöser Grundlage
• Moksha Erlösung

   

Das erste ist Artha, das wörtlich „Ding, Objekt, Substanz“ bedeutet und den ganzen Bereich der Sinnesobjekte umfasst, die besessen, genossen oder verloren werden können. Dieses Ziel beinhaltet materiellen Besitz, die man zur rechten Erfüllung der Lebensaufgabe braucht wie zum Beispiel zur Erlangung von Reichtümern und weltlichen Gütern, zur Führung des Haushalts. Dieses Wort vereinigt also in seiner Bedeutung:

• das Objekt menschlichen Strebens,
• die Mittel für dieses Streben und
• die Bedürfnisse und Begierden, die dieses Streben anregen.


Das zweite Ziel heisst Kama, ist Lust und Liebe. In der indischen Mythologie ist Kama das Gegenstück zu Cupido. Er ist der hinduistische Liebesgott, der mit seinem Blumenboden und seinen fünf Blütenpfeilen bebendes Liebesverlangen in die Herzen sendet. Kama ist das verkörperte Liebesverlangen und so ist er Herr und Meister auf der Erde.

In der Kama Literatur, wie Kamasutra behandelt die vorwiegend die Technik,  gibt es doch Einblicke der Beziehung der Geschlechte zueinander. Sie gibt eine Vorstellung von der Psychologie der Hindus, für ihr Gefühlsleben, von der Art, ihre Gefühle auszudrücken und sie zeigt wie die Liebe als Pflicht und Lebensbereich anerkannt wurde.


Dharma (die Pflicht) ist das dritte Ziel und umschliesst die Gesamtheit religiöser und ethnischer Pflichten. Es wird ebenfalls durch einen Gott personifiziert, dessen Wesen allerdings verhältnismässig abstrakt ist. Die rituellen und zahlreichen gesellschaftlichen Vorschriften für die Kasten - die Brahmanen (Priester), die Kshatriyas (Krieger, Adel), die Vaishyas (Kaufleute und Bauern) und Shudras (Diener, Arbeiter) -  gehen in ihrer peinlich genauen Abfassung auf uralte Bräuche zurück, deren Einsetzung dem Schöpfer selbst zugeschrieben wurden. Dharma ist ebenfalls die Lehre von den Pflichten und Rechten eines jeden Mitgliedes der idealen Gesellschaft und so ist sie Gesetz oder Spiegel allen ethnischen Handelns. Dharma haben alle Menschen, Götter, Natur usw. Jeder soll dies erfüllen durch seine Taten genannt Karma.

Moksha heisst das vierte Ziel und ist Erlösung oder geistige Befreiung. Dies gilt als letztes Ziel, als höchstes menschliches Gut und wird deshalb über und gegen die ersten drei gestellt.

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